Geschichte des Landes

 

Warahan

Die Geschichte von AnkoraGahn hat ihren Ursprung im Jahre 1199 als im Lande Karan ein neuer Landesherr bestimmt werden sollte. Nach Tradition des Landes wurde alle paar Jahre ein neues Oberhaupt durch ein Turnier dazu erwählt das Zepter zu führen. Doch nicht die Kandidaten mussten kämpfen, sie mussten für sich kämpfen lassen. So warben im Jahre 1199 drei Anwärter um die Gunst der tapferen Recken. Da war zum einen der damalige Amtsinhaber,ein reicher Kontor der Stadt Karan, als zweiter der Adelige Hagen und als dritter ein zwielichtiger Anführer einer Gilde.

Dem Aufruf zum Turnier folgend kamen Warahan Goyle-Ra-Gahn und Valen Kalandar Exorbitantus in das Land. Sie entschlossen sich für Hagen zu kämpfen, da dieser im Falle seines Sieges den Kämpfern je eine Parzelle Land versprach und schon vor dem Turnier nicht mit Geld geizte.

Das Turnier war sehr abwechslungsreich, man musste sich im Kämpfen, Wettlauf, Bogenschießen und der Minne beweisen. Die Gruppe von Hagen siegte überlegen. Hagen hielt sein Versprechen und schenkte jedem seiner Teilnehmer ein Stück Land. Dann verschwand er mit einem großen Knall auf seine Burg im Süden des Landes. Was keiner wusste, er war ein Dämon.

Nun verlangten auf einmal alle das Warahan und die Anderen ihre Ländereien zurückgeben mussten, da sie unrechtmäßig angeeignet worden wären. Diese weigerten sich aber, schließlich hätten auch alle vorher Hagen als rechtmäßigen Herrscher anerkannt. Die Situation drohte zu eskalieren. Warahan wurde zum Sprecher dieser Allianz erhoben. Die Gegner hatten den ehrwürdigen Zwergenpriester Gromptidal als Verfechter des Guten auf ihrer Seite, was die Situation nur noch verschärfte, da Warahan und Gromptidal eigentlich Freunde waren und als Zwerge beide standhaft auf ihren Positionen blieben. Als die ganze Sache kurz vor einem Krieg stand, entschied sich Warahan sein Land dem Zwergengott Moradin zu weihen, was andersrum Gromptidal sehr gefiel. So wurde der Konflikt gelöst und die Länder durften behalten werden.

Warahan und Valen schlossen ihre Länder zusammen und gründeten AnkoraGahn. Valen baute auf seinem Teil eine Akademie, die schon sehr bald auf sich aufmerksam machen sollte. Kurze Zeit später wurde Warahan geadelt, bekam den Titel eines Barons und das Recht ein Wappen und ein Siegel zu führen.

Das Land Karan aber hatte keine Regierung mehr. Hagen kümmerte sich nicht darum, die Räte von Karan akzeptierten ihn sowieso nicht und so verfiel das Land bedrohlich schnell ins Chaos und Kleinstaaterei. Die Gunst der Stunde nutzend und kaum ein Jahr nach Gründung von AnkoraGahn ging Warahan nach Karan, rief alle Stadträte zusammen und erklärte, dass AnkoraGahn das Land von Karan annektiert habe und er Warahan jetzt der Oberhaupt sei. Die Räte waren so überrumpelt, aber andererseits auch froh über eine Macht im Staat, dass sie nichts dagegen hatten. Sie behielten weiterhin ihre Posten und Machtstellungen die jetzt aber von oben dirigiert wurde. Das Land wurde zentral verwaltet, die einzelnen Provinzen wurden Vögten als ausführende Macht übertragen. Dadurch wurde die Wirtschaft und der Handel wurde ausgebaut, die Kriminalitätsrate gesenkt und die Wehrkraft des Landes erhöht.

Im Jahre 1201 wurde ein sehr großer Landstrich östlich von AnkoraGahn, die Trollebenen, dem Land zugefügt. Diese Ebenen wurden innerhalb eines Jahres von Trollen befreit und so dachte sich Warahan, man könnte sie ja auch gleich dem Land einverleiben, da sonst niemand über sie herrschte.

Im Jahre 1202 wurde Warahan von seinem Volk zum König erhoben und so sein Anspruch auf das Land verfestigt. Im gleichen Jahr zog sich Valen aus der Politik von AnkoraGahn zurück, um sich um sein eigenes Land zu kümmern, welches er erworben hatte.

Nachdem er dort alles erfolgreich beendet hatte, beschloß Valen sein Land, Frosttal, dem ab jetzt genannten AnkoraGahnischem Imperium anzuschließen. Warahan wurde im Jahre 1204 zum Herrscher beider Länder. Valen wurde zum Kriegsherren des Imperiums.

Somit wuchs AnkoraGahn wieder ein stückchen. Doch dieses Kapitel in der Geschichte von AnkoraGahn hat Valen nicht mehr wirklich erlebt. Er fiel im Frühjahr des Jahres 1204 für den König und das Land AnkoraGahn.

Jedoch erfuhr das Land am 1. Rubinmond im Jahre 1205 einen noch viel größeren Verlusst. Der König von AnkoraGahn und Herrscher des Ankoragahnischen Imperiums Warahan Goyle-Ra-Gahn wurde auf einer Reise im ehrenvollem Kampf von Feindeshand getötet.

Staatstrauer herrschte im ganzem Imperium, doch in Weiser Vorraussicht hatte der König in seinem Testament einen Rat bestimmt, welcher nun AnkoraGahn und sein Imperium in seinem Sinne weiter Regieren soll.

Die Sprachen im Imperium

Da das Imperium sich über mehrere Reiche erstreckt unterscheiden sich natürlich auch die dort gesprochenen Sprachen voneinander.

In Ankoragahn selber wird ankoragahnisch gesprochen (wen wunderts?). ankoragahnisch ist eine leichte Abänderung des verbreiteten Imperialis (Allgemeinsprache) und von Reisenden ohne weiteres zu verstehen. Am Hofe wird Imperialis gesprochen , da oft und viele ausländische Gäste dort zu finden sind.

In der Kolonie Axtfels wird mythodeanisch gesprochen dessen viele Fremdausdrücke so unverständlich sind das das Administratum gerade versucht die Einheimischen auch an Imperialis zu gewöhnen um vernünftig dort arbeiten zu können. Das kann allerdings länger dauern da die Dörfer dort SEHR verstreut liegen und zum Teil noch nicht einmal alle entdeckt sind.

Die schwierigste Sprache wird zweifelsohne im arktischen Frosttal gesprochen. Die Knurr- und Grunzlaute dieser Sprache sind für Fremdländer weitgehend unverständlich und man muss sich mit Gebärdensprache oder Handzeichen verständigen sofern man nicht das Glück hatte einen der Frosttaler zu treffen der bereits ein paar Brocke Imperialis erlernt hat.
Besonders ist zu betonen das Fremdländer ausdrücklich davor gewarnt seien im Gespräch mit Frosttalern derlei Sarkasmus oder Ironie zu gebrauchen da solcherlei dort nicht bekannt ist und die recht rustikalen Frosttaler dazu neigen das meiste WÖRTLICH zu nehmen was man ihnen sagt…

Bailos Zwei Stürme

Krieger des Ursun

Ursun, höre den Herold.
Bailos Zwei Stürme kehrt heim
ein Krieger des Ursun in Ehren
fährt zu den Ahnen ein!

Ursun vernimm was wir sagen,
in unseren Herzen ist Nacht
wenn Helden fallen, dann sollen wir nicht klagen
in Ehre sein Weg ist vollbracht

Heil Dir Bailos Zwei Stürme
sollst nie vbergessen sein!
Ursun holt dich in die Wolkenstürme
Bailos Zwei Stürme kehr heim!
Heil Dir Bailos Zwei Stürme!

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